Evolutionstheorien

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den gängigsten Evolutionstheorien. Er erklärt die Theorien von Lamarck, Darwin und die synthetische Theorie.

Inhaltsverzeichnis

Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte der Zoologe Lamarck eine Evolutionstheorie. Diese heute als Lamarckismus bekannte Theorie wurde 1809 erstmals veröffentlicht.
Die Hauptaussage des Lamarckismus besteht darin, dass Individuen einer Art während ihres Lebens Eigenschaft erwerben, die dann an Nachkommen weitervererbt werden.
So verkommen laut Lamarck wenig genutzte Organe eines Lebewesens, während sie die häufig genutzten Organe weiterentwickeln.

Der britische Naturforscher Charles Darwin, geboren 1809, gestorben 1882,  veröffentlichte 1859 in seinem Werk The Origin of Species die von ihm vertretene Theorie zur Evolution. Diese Theorie veränderte die menschliche Vorstellung der Evolution von Arten grundlegend und dient noch heute in der Evolutionsforschung.

Seine Theorie vertritt einige grundlegende Annahmen.

1. Organismen einer bestimmten Art erzeugen immer mehr Nachkommen, als zur Erhaltung der Art notwendig. Würden alle Nachkommen überleben so würde die Art stetig wachsen. Dennoch bleiben Populationen über lange Zeit gesehen in etwa gleich groß.
2. Es liegt eine Ressourcenknappheit vor. Hierdurch entsteht ein Konkurrenzkampf der Lebewesen.
3. Individuen einer Art unterscheiden sich in ihrem phänotypischen Erscheinungsbild zum Teil sehr stark voneinander. Diese Unterschiede sind laut Darwin erblich bedingt.
4. Individuen die ihrer Merkmale gemäß schlechter an ihre Umwelt angepasst sind, haben eine geringere Überlebenschance und zeugen weniger Nachwuchs als besser angepasste Individuen (natürliche Selektion).

Die Synthetische Evolutionstheorie vereint die Theorie Darwins mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Genetik, der Botanik, der Zoologie, und der Populationsbiologie. Sie nennt klar definierte Evolutionsfaktoren als Hauptgründe für die Entstehung neuer Arten.

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