Literaturepoche Barock

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Literaturepoche Barock und zeigt Vertreter, Themen und Motive und den historischen Kontext.

Inhaltsverzeichnis

Die Literaturepoche Barock beschreibt die Zeit der deutschen Literatur zwischen 1600 und 1720. Während dieser Zeit galt die Lyrik als vorherrschende Form der Literatur. Viele der lyrischen Werke wurden von nun an auf deutsch, statt in latein, wie es vorher der Fall war, verfasst. Für die Lyrik in deutscher Sprache wurden durch die Vertreter strenge Regeln und Richtlinien aufgestellt, die von den meisten strikt eingehalten wurden. Als bevorzugte Form der Lyrik gilt zu dieser Zeit das Sonett. Durch die vermehrte Verfassung von Texten in deutsch kam es zu einer Stärkung der hochdeutschen Sprache.

Thematisiert wurden vor allem der Krieg. Auch der Tod und die Armut nahm einen großen Teil der Handlungen der Werke ein. Als Motive gelten vor allem die Kontraste zwischen Aufbau und Zerstörung und der Ewigkeit und der Vergänglichkeit. Phrasen wie “Carpe Diem” – “Nutze den Tag”, und “Memento Mori” – “Gedenke den Tod” wurden häufig verwendet. Viele der Inhalte waren somit mit einer Antithetik, der Verwendung inhatlicher Gegensätze, versehen.

Deutschland war während der Zeit des Barocks durch den dreizigjährigen Krieg geprägt. Zudem starben viele der deutschen Einwohner an der damals wüntenden Pest. Nach Beendigung des dreizigjährigen Krieges setzte sich der Absolutimus, geprägt durch Ludwig XIV., durch. Durch die absolutistischen Herrscher musste die Gesellschaft Eingriffe in den Großteil ihrer Lebensbereiche hinnehmen.
Die Zeit des Barocks war jedoch auch durch viele Erfindungen geprägt, was einen großen technischen Fortschritt für die Gesellschaft bedeutete.

Martin Opitz
Daniel Casper von Lohenstein
Andreas Gryphius
Georg Rudolf Weckherlin
Christoffel von Grimmelshausen

Romantik

Beitrag bewerten:

Nach oben